Über uns

Wie wir auf den Flatcoated kamen
Ich werde das Bild nie vergessen…

meine Kollegin und ich sollten bei unserer Chefin einen Abend für die Abteilung vorbereiten.

Wir, Dira und Lissy (2007) bei uns im Garten

Schüsseln, Teller und diverses Partyzubehör jonglierend betraten wir den Garten und wollten die ziemlich lange Treppe zum Haus hochgehen. Ich war schon fast oben und plötzlich stand ich von Angesicht zu Angesicht mit einem riesigen, schwarzen Hund – DRAGO, ein Labrador aus Arbeitslinien. Ich war ziemlich beeindruckt, aber Drago fand uns klasse, nun ja vielleicht weniger uns als vielmehr das viiieeele gute Essen, das wir mitbrachten. Er war eine Seele von Hund.

Ich hatte noch einige Gelegenheiten Drago näher kennen zu lernen, sein positives, freundliches, überschäumendes Wesen – und langsam schlich sich der Gedanke ein, „..so einen Hund hätte ich auch gern.“ Und Dago sollte er heissen. Dies stand also schon fest. Ab diesem Zeitpunkte nervte ich meine Umgebung. Selbst meine damals noch 5 und 7 jährigen Neffen blieben davon nicht verschont. Die beiden machten sich schon mal kundig, was ein Hund so braucht und wie ich ihn zu erziehen hätte. Alle kannten Dago schon, auch wenn es ihn noch gar nicht gab.
Endlich war es wirklich so weit. Unsere Lebensumstände erlaubten es mir, das „Unternehmen Hund“ spruchreif werden zu lassen. Bücher hatte ich genug gelesen über Retriever, Golden Retriever, Labradore und auch Flatcoated Retriever. Diese Rasse gefiel mir auch sehr gut. Allerdings hatte ich auch noch keinen Flat in Natura gesehen.
Mella im Garten 2014
Dann fuhren wir im Juli 01 auf die CACIB nach Frankfurt und dort sah ich erstmals live die Flatcoated Retriever ….. und war sofort gefangen von ihrem Charme, ihrem Wesen, ihrer Eleganz.
Den Labbi-Ausstellungsring besuchte ich gar nicht mehr…
Jetzt begann Teil 2, die Suche:
ich sah mir die Welpenlisten des DRC an, fand die Adresse einer Züchterin in unserer Nähe, fasste mir ein Herz und rief an… heute weiß ich, dass ich riesig Glück hatte! Die ersten Telefonate mit meiner (hoffentlich) zukünftigen Züchterin waren ganz schön anstrengend, ich wurde gelöchert mit Fragen wie bei einem Kreuzverhör. Nach mehreren Telefonaten vereinbarten wir dann ein Treffen und dann kam das erlösende „Ja, Sie bekommen einen Welpen“. Am 04.02.02 kam dann der Anruf: Janni hatte 11 gesunde Welpis auf die Welt gebracht, welch eine Leistung und einer dieser 11 kleinen schwarzen Zwerge sollte bei uns einziehen.